Befreie dich von Scheinheiligkeit!

Wir befinden uns in der Kategorie „aus dem Leben gegriffen“. Stellt dir folgendes vor: Du wohnst in einem 4-, 6- oder auch 10-Parteien-Haus. Jeder Mitbewohner hat seinen eigenen Charakter. Da gibt es den Extravaganten, den Nerd den Hausdrachen und so weiter.
Jeder hat seine eigenen Einstellungen, Erfahrungen und Meinungen. Kann das gut gehen? Nein, nicht immer!

Ähnlich wie schon und der Podcast-Folge, in der es um Weihnachtsfeiern bei der Familie oder im Unternehmen ging, hat man auch hier die Herausforderung, das es irgendwie immer so einen Nachbarn gibt, den man schlicht weg nicht riechen kann. Aber das ist auch vollkommen normal. Jeder lebt auf seiner Insel und es bedarf viel Arbeit von jedem, diese Abgrenzung zu überwinden. Wenn nur eine daran arbeitet, es dem anderen aber vollkommen egal ist, wird es nicht klappen mit der Gemeinschaft.
Und so kommt es im dazu, dass man vermeintlich eine Gemeinschaft darstellen möchte. Schließlich bewohnt man ja das gleiche Haus. Doch viele verwechseln hierbei etwas: Man wohnt gemeinsam in einem Haus, das heißt aber noch nicht, dass man eine Gemeinschaft ist. Geschuldet den unterschiedlichen Charaktere, klappt dies oft nur oberflächlich. Doch was man denkt oder sagt, wenn erstmal die eigene Wohnungstür zu ist, steht auf einem anderen Blatt.
Da beschwert man sich dann über nicht gemachten Hausdienst, die fehlerhafte Mülltrennung und und und. Die Liste kann endlos sein.

Doch was ist, wenn dies einem zu viel ist? Wenn man sich dazu durchringen könnte mal Probleme oder Unterschiede offen anzusprechen.
Hätte dies Konsequenzen, wenn man bei dem Spiel nicht mehr mitmachen möchte?
Auch wenn viele immer behaupten, sie könnten mit offener und ehrlicher Kommunikation umgehen, entspricht dies in den seltensten Fällen auch der Wahrheit. Sie können nicht damit umgehen, doch darauf werde ich in einer anderen Folge ausführlichen drauf eingehen.

  • Wird es auf Begeisterung stoßen, wenn du ehrlich bist? Nein!
  • Macht man sich damit auch Feinde? Ja, kann sehr gut sein!
  • Entstehen dadurch an anderer Stelle vielleicht neue Auseinandersetzungen? Ja, mit Sicherheit!

Doch kennst du das Sprichwort: „Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende?“ Genau so ist es. Hart aber zutreffend.

Jetzt kommt die Frage auf, ob es das wirklich wert ist, dies alles zu „riskieren“ und diese Frage ist vollkommen berechtigt.
Die traurige Wahrheit ist, jeder muss dies für sich selbst entscheiden. Niemand kann dir dies wirklich abnehmen!
Fakt ist, man schafft Klarheit. Man muss sich nicht mehr verstellen. Man muss nicht mehr so scheinheilig tun und bleibt sich selbst treu!

Stell dir einfach mal folgende Frage: Sind erfolgreiche Menschen erfolgreich, weil sie es immer jedem recht gemacht haben? NEIN, auf keinen Fall!

Beispiele gefällig? Okay!

Nehmen wir als erstes Steve Jobs.
Er hatte eine Vision. Die, das jeder normale Mensch einen eigenen PC haben wird. Zu der damaligen Zeit, war dies für viele ein Witz und unvorstellbar. Doch er hat an seinen Traum geglaubt. Und das, obwohl er immer wieder Rückschläge und sehr viel Gegenwind erfahren musste. Und nun? Was wäre die heute Welt ohne seine Vision? Ja ich weiß, es gibt die ewige Diskussion ob nun ein Mac oder Windows-PC besser ist, doch hätte wirklich jeder diese technischen Möglichkeiten, wenn Steve Jobs mit seiner Vision die Entwicklungen und auch den Konkurrenzkampf mit anderen Unternehmen nicht angespornt hätte? Ich lehne mich mal weit raus und sage NEIN!

Kommen wir nun zu meinem zweiten Beispiel: Elon Musk, unter anderem Gründer von Tesla Motors
Wenn man sich seine Biografie zu Gemüte führt, wird man schnell realisieren dass er wahrhaftig ein Träumer ist. Außerdem kann man erfahren, dass er ebenfalls immer wieder sehr starken Gegenwind bekommt. Doch lässt er sich dadurch abbringen seinen Weg zu verwirklichen? Ebenfalls NEIN! Und was ist inzwischen daraus geworden? Ein Unternehmen von einzigartigen Elektro-Autos, welches den großen Automarken der Welt zeigt, was möglich ist und sie alle technisch hinterher hinken.

Kommen wir nun aber zu meinem dritten und letzten Beispiel: Jonny Depp.
Wer kennt ihn inzwischen nicht mehr? Und wie hat er es geschafft? Mit einer seiner Paraderollen des Captain Jack Sparrow. Mit seiner tollpatschigen und leicht tuntigen Ar, stellt diese Figur einen Piraten da, den es so bisher noch nie gab.
Warum ich dies als Beispiel gebe? Ich las vor kurzem einen Bericht über diese Filmfigur und das diese spezielle Art und Weiße wie Jonny Depp sie verkörpert, seine eigene Idee war. Die Produzenten hatten es eigentlich ganz anders vorgesehen. Doch Depp tauchte beim ersten Drehtag auf und spiele die Figur wie er wollte. Die Produzenten sprangen im Dreieck, doch ließen es dann doch zu. Das Ergebnis? Eine Piraten-Figur die inzwischen jeder kennt, weil Jonny Depp sein Ding durchgezogen hat.

Doch heißt das jetzt, dass du zu jedem ein Ars.. sein sollst? Nein, nur dort wo die Belastung zu groß ist. Wo sich einfach für dich nicht mehr die Waage hält. Oder du schlicht weg keinen Bock mehr auf Scheinheiligkeit hast.
Oft heißt es ja auch nicht den Kontakt komplett abzubrechen, sondern nur für klare Verhältnisse zu sorgen. Dies ist auf jeden Fall besser als ein ständiges scheinheiliges Angelüge! Nimm dir doch einfach mal kurz die Zeit und denke über meine Worte nach..

Befreie dich von Scheinheiligkeit!

Dein Zitronenpresser – Gerrit Löwenberger

 

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